WATERFOX Prime Tech ultraGUARD
Hygienesicherung und Trübungsentfernung in einem Schritt
Der WATERFOX ultraGUARD arbeitet mit Membranfiltration im Bereich der Ultrafiltration (UF). Dabei werden Schwebstoffe, Trübungen und mikrobiologische Belastungen physikalisch zurückgehalten, während gelöste Mineralien – abhängig von der Wasserzusammensetzung – im Wasser verbleiben. Das Verfahren dient der hygienischen Absicherung von Trink- und Prozesswasser und wird dort eingesetzt, wo eine rein physikalische Barriere gewünscht ist. Die tatsächliche Filterwirkung hängt von der jeweiligen Ausführung, den Betriebsbedingungen und der Rohwasserqualität ab.
Integrierte Systemtechnik für sicheren Betrieb
Für den kontinuierlichen Betrieb kann der WATERFOX ultraGUARD mit einer automatisierten Spül- und Überwachungseinheit betrieben werden. Die Steuerung wird als WATERFOX LogX Control & SPS geführt. Rückspülungen erfolgen abhängig von Auslegung und Nutzung und dienen dazu, zurückgehaltene Partikel kontrolliert in die Abwasserleitung auszutragen. Die konkrete Konfiguration richtet sich nach Durchfluss, Belastung und Einbausituation.
Ihre wichtigsten Vorteile auf einen Blick
- Ultrafiltration (UF) zur gleichzeitigen Reduktion von Trübstoffen und mikrobiologischen Belastungen
- Physikalischer Rückhalt von Bakterien und Parasiten; Virenrückhalt abhängig von Größe, Bindung und Systemauslegung
- Membranfiltration ohne Dosierchemie, sofern keine zusätzliche Desinfektion vorgesehen ist
- Automatische Rückspülung zur Stabilisierung der Filterleistung (ausführungsabhängig)
- Steuerung und Überwachung über WATERFOX LogX Control & SPS möglich
- Einsatz in Trinkwasserinstallationen oder in der Rohwasseraufbereitung je nach Variante und Planung

Warum Ultrafiltration in der Wasserinstallation sinnvoll ist
Auch wenn Leitungswasser in der Regel aufbereitet in das Gebäude eintritt, können auf dem Weg durch das Versorgungsnetz und die Hausinstallation Partikel, Trübungen und mikrobiologische Belastungen auftreten. Diese gelangen insbesondere bei Stagnation, Umbauten oder schwankenden Betriebsbedingungen in das Leitungssystem. Ohne geeignete Barriere können sie sich in Armaturen, Geräten und sensiblen Anlagenteilen festsetzen.
Gerade in hygienisch sensiblen Bereichen oder bei erhöhten Anforderungen an die Wasserqualität wird daher eine zusätzliche Absicherung eingesetzt. Ultrafiltration wirkt hier als physikalische Barriere und reduziert Partikel und Mikroorganismen unmittelbar im Durchfluss – ohne chemische Veränderung des Wassers. Welche Schutzwirkung im Einzelfall erforderlich ist, hängt von Nutzung, Wasserbeschaffenheit und Anlagenkonzept ab.

Wussten Sie, dass selbst feinste Partikel und mikrobiologische Belastungen die Funktion von Ventilen, Dichtungen und sensiblen Komponenten beeinträchtigen können?

Marius Waterfox
„Eine physikalische Filtrationsstufe wie die Ultrafiltration kann die gesamte Installation entlasten – von Leitungen über Armaturen bis hin zu angeschlossenen Geräten. Sie trägt dazu bei, Betriebssicherheit zu erhöhen und Folgekosten durch Ablagerungen oder hygienische Probleme zu reduzieren.“
Details zum WATERFOX Feinfilter intelliONE
Ultrafiltration zur hygienischen Absicherung
Im Inneren arbeitet der WATERFOX ultraGUARD mit einer hochfeinen Hohlfasermembran im Bereich der Ultrafiltration. Die Porenstruktur liegt um ein Vielfaches unter der Trennschärfe klassischer Hauswasserfilter und ermöglicht die gleichzeitige Reduktion von Trübungen und mikrobiologischen Belastungen. Der Filter wird eingesetzt, um den Eintrag von Legionellen, Amöben und anderen Mikroorganismen in Gebäudeinstallationen zu reduzieren oder die Keimbelastung in bestehenden Systemen zu senken.
Der Einsatz erfolgt insbesondere am Hauswassereingang oder in der Warmwasserzirkulation, abhängig vom hygienischen Ziel und der Systemauslegung. Die Ultrafiltration wirkt dabei rein physikalisch und verändert die chemische Zusammensetzung des Wassers nicht.
Effektives Wirkprinzip
Der WATERFOX ultraGUARD wird als hygienische Barriere eingesetzt und wirkt auf mehreren Ebenen:
• Trübungsentfernung – Reduktion von Schwebstoffen und partikulären Verunreinigungen im Trink- oder Prozesswasser
• Keimreduktion – physikalischer Rückhalt von Bakterien bis zu 7 Log-Stufen und Viren bis zu 4 Log-Stufen, abhängig von Typ, Bindung und Prüfstandard
• Hygienische Absicherung – Reduzierung des mikrobiologischen Eintrags in Trinkwasserinstallationen und Zirkulationssysteme
Die Filterporen sind bis zu 5.000-mal kleiner als die Trennschärfe eines klassischen Hauswasserfilters mit 100 µm und ermöglichen dadurch eine deutlich feinere Abscheidung.
Komfortabel & systemfähig
- Einsatz als Vor- oder Schutzstufe in Trinkwasser- und Prozesswassersystemen
- Einsatz als Rohwasseraufbereitung für Oberflächen, Regen und Grundwasser (Quelle und Brunnen)
- Geeignet für Wohngebäude, Hotels, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Bundeswehr, Universitäten sowie Dental- und Medizinpraxen
- Integration am Hauswassereingang oder in der Warmwasserzirkulation möglich
- Automatisierte Spül- und Betriebsführung über WATERFOX LogX Control & SPS
- Die Auslegung erfolgt projekt- und anwendungsabhängig unter Berücksichtigung von Durchfluss, Temperatur, Nutzungsprofil und Wasserqualität.
Hygienisch & regenerierbar
- •Chemisch regenerierbare Membran zur Wiederherstellung der Filterleistung
- Regelmäßige Desinfektion der Membran im Rahmen der Betriebsstrategie
- Mindestens tägliche Spülung zur Austragung zurückgehaltener Partikel und Keime
- Kein Speicher, keine Stagnation, kein Nährboden für Keime
Der WATERFOX ultraGUARD ist für den dauerhaften Betrieb in hygienisch sensiblen Anwendungen konzipiert und Bestandteil eines ganzheitlichen Wasserhygienekonzepts.
Ästhetik & technischer Schutz.



FAQ
Wie oft muss der Filter gereinigt werden?
Die erforderlichen Spülintervalle hängen von Wasserqualität, Trübung und mikrobiologischer Belastung ab. In der Ultrafiltration wird zwischen einer Vorwärtsspülung (Überströmung) und einer Rückspülung unterschieden. In der Praxis erfolgt mindestens eine tägliche Spülung, bei erhöhten Anforderungen auch häufiger. Die genaue Spülstrategie wird im Rahmen der Anlagenplanung festgelegt.
Muss ich Filtereinsätze austauschen?
Ja und Nein. Der WATERFOX ultraGUARD arbeitet mit einer regenerierbaren Ultrafiltrationsmembran. Ein regelmäßiger Austausch von Filtereinsätzen ist nur erforderlich, wenn keine Möglichkeit besteht die Filter zu reinigen oder zu desinfizieren oder in einem Austauschsystem zu betreiben.
Wie fein filtert die Anlage?
Der WATERFOX ultraGUARD arbeitet im Bereich der Ultrafiltration. Die Membranporen sind um ca. 5000 x kleiner (0,02µm) als bei klassischen Hauswasserfiltern mit etwa 100 µm Trennschärfe. Dadurch können Trübungen, Bakterien und weitere Mikroorganismen physikalisch zurückgehalten werden. Die erreichbare Keimreduktion hängt von Membrantyp, Systemauslegung und Betriebsbedingungen ab.
Benötige ich Salz, Strom oder Chemikalien?
Für den Filtrationsprozess selbst werden weder Salz noch Dosierchemikalien benötigt. Je nach Anlagenkonfiguration kann elektrische Energie für Pumpentechnik, Steuerung, Ventile oder Spülprozesse erforderlich sein. Chemische Reinigungen werden i.d.R. im Rahmen definierter Wartungs- oder Regenerationszyklen eingesetzt.
Gibt es laufende Betriebskosten?
Laufende Betriebskosten entstehen durch Wasserverbrauch bei Spülungen, gegebenenfalls Strom für Steuerung und Pumpen sowie durch Wartung und Überwachung der Anlage. Die Höhe ist abhängig von Nutzung, Spülstrategie und Anlagenkonfiguration.
Eignet sich die Anlage auch für Zweifamilienhäuser?
Ja. Der WATERFOX ultraGUARD kann auch in Zweifamilienhäusern eingesetzt werden, sofern Durchfluss, Einbausituation und hygienische Zielsetzung dies erfordern. Die Auslegung erfolgt anwendungsabhängig.
Eignet sich die Anlage auch für Mehrfamilienhäuser?
Ja. Für Mehrfamilienhäuser sowie größere Gebäude und Anlagen wird der WATERFOX ultraGUARD projektspezifisch ausgelegt. Dabei werden Durchflussmengen, Nutzungsprofile und hygienische Anforderungen berücksichtigt.
Eignet sich die Anlage auch für Rohwasser?
Ja. Hier macht die Ultrafiltration Ihre liebste ARBEIT, entfernt, nämlich alle Partikel und Keime auf einmal. Mit einer entsprechenden Auslegung haben Sie das richtige System. Sprechen Sie uns an.
Wie aufwendig ist die Installation?
Der Installationsaufwand hängt von Einbauort, Anlagenvariante und Spülkonzept ab. Der ultraGUARD kann am Hauswassereingang oder in der Warmwasserzirkulation integriert werden. Für Rückspülungen sind entsprechende hydraulische Voraussetzungen zu berücksichtigen.
Wie funktioniert die Rückspülung bei Ultrafiltration?
Bei der Ultrafiltration wird zwischen Vorwärtsspülung und Rückspülung unterschieden. Eine Rückspülung muss mit Reinwasser erfolgen. Ist nur ein einzelnes Filtermodul verbaut, ist eine echte Rückspülung technisch nur möglich, wenn ein Membranausgleichsgefäß und / oder eine separate Rückspülpumpe vorgesehen ist. Alternativ erfolgt die Reinigung über definierte Überström- und Spülprozesse im Vorwärtsbetrieb.
Technische Daten
Elektroanschluss
12V (DC)
24V (DC)
230 V (AC)
400 V (AC)
Leistung
5 bis 1.200
Liter/Minute
bei
2,0 – 5,0 bar
Gewicht / Druck
Zulauf:
2,0 – 5,0 bar
Abmessungen
200 mm - 6000 mm (breite)
200 mm 800 mm - (tiefe)
Anschlussgröße:
1/4 - 2,5 Zoll
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